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Angst.

Wie du dich immer wieder von hinten anschleichst.

Dich in mich reinkriechst von allen Seiten und mich im Griff hältst.

Mit einem Presslufthammer das Vertrauen zerbrichst

und gnadenlos – ohne zu fragen – mein Licht auslöschst.

Du ziehst an und drückst in meinen Magen wie wenn er dein Knetball wäre. 

Die übernimmst das Steuer und suchst die schlimmsten Stürme. 

Du versuchst die Dinge im Voraus kaputt zu denken 

ohne Vernunft und ohne Grund.

Angst.

Du Gegenteil der Liebe. 

Ich nehme dich an, ich sehe dich, ich höre dich. 

Auch du bist mir Lehrer. 

Auch du bist mir Leben. 

Angst. 

Warum schleichst du dich immer dann an, wenn das Licht am hellsten brennt?

Warum versuchst du mich zu bremsen? 

Warum sabotierst du mein Glück? 

Siehst du nicht, dass ich die Schatten angenommen habe? 

Dass ich auch den Regen liebe? 

Angst.

Komm nur und ich schaue hin. 

Ich halte dich aus. 

Ich kann noch viele Tränen weinen.

Das schaffe ich. 

Die Liebe ist immer stärker.