Liebe ist Freiheit

Achtung: Der heutige Inhalt könnte ein bisschen cheesy sein, entspringt jedoch aus meinem authentischen Selbst :-).

Manchmal bringt eine Meditation Antworten. Manchmal Inspirationen. Manchmal Visionen. Letzten Samstag brachte sie drei Worte: Liebe ist Freiheit.

Seither schwirren die Worte in meinem Kopf herum und stossen immer wieder neue Gedanken dazu an.

Ich liebe nicht jeden Tag gleich stark. Kann das überhaupt jemand? Die Liebe kommt und geht und sie festzuhalten ist unmöglich. Manchmal schleicht sie sich an und überrascht mich. Manchmal versuche ich sie heranzulocken. Und manchmal gelingt das sogar.

Ich rede nicht von der Liebe zu einem bestimmten Menschen oder einem Tier. Ich meine die allumfassende, bedingungslose Liebe, die mich einhüllt, wie eine warme Decke, alles rundherum in einem hellen Licht erscheinen lässt und mir ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Sie zu beschreiben, ist fast unmöglich. Man muss sie gefühlt haben. Sie sickert wie eine wärmende Suppe durch jede Faser unseres Körpers, sie lässt die Zeit stehen und schiebt alles zur Seite, was nicht wohltut und wohlgemeint ist. Bin ich erst einmal voll auf die Liebe eingetuned, weitet sich mein Brustkorb bei jedem Atemzug mehr und mehr aus und meine Augen nehmen die Welt farbiger wahr.

Menschen und Verhalten, die mich sonst stören, präsentieren sich von einer neuen Perspektive. Ich empfinde meine Umwelt vorwiegend positiv und verspüre Mut und Hoffnung für unsere Zukunft. Tatendrang. In dieser Liebe drin können meine Schritte gar nicht gross genug sein. Alles setzt sich ganz klar aneinander, voller Vertrauen lösen sich Ängste und Sorgen auf. … und nein, diese Art von Liebe ist nicht mit Ignoranz zu verwechseln. Sie stülpt mir keine rosa Brille über. Im Gegenteil: Sie füllt mein Herz mit Klarheit und Leichtigkeit, mit Menschlichkeit und Empathie. Die Basis guter Entscheidungen.

Die Abwesenheit von Angst, bringt Freiheit.

Die Liebe lässt mich eine Verbundenheit mit allem Sein erfahren. Und paradoxerweise macht mich genau dieses Verbundenheitsgefühl frei. Wenn wir verstehen, dass wir alle auf irgend eine Weise verbunden und nicht alleine sind, dann fällt das Loslassen leichter.

Die selbe wunderschöne Liebe – ich bin so dankbar, dass ich sie erfahren darf – umfasst natürlich auch meine eigene Seele, mein eigener Geist und mein eigener Körper. Sie zeigt mir, dass ich meinem Bauchgefühl vertrauen und auf mein Herz hören kann. Sie befreit mich von Zweifeln.

Die Abwesenheit von Zweifeln, bringt Freiheit.

Die Liebe lässt mich mutig werden. Spontane Wege einschlagen. Meinem Umfeld vertrauen. Sie lässt mich besser schlafen und besser leben. Sie lässt mich auch den Regen lieben. Ich wünsche mir, dass jeder von uns, diese Liebe ab und zu erfahren darf. Denn sie erinnert uns daran, wie einfach es doch sein kann.

PS. Eine kleine Anmerkung, die mir schon länger auf dem Herzen liegt: Social Media wird oft kritisiert, unter anderem wegen den vielen Hatern. Meine Erfahrung zeigt jedoch, dass sich auch die Liebe über Social Media ausbreiten kann und es auch ganz tüchtig tut.

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