Unsere Aura

Gestern diskutierten wir in einer Gruppe die Körpergrösse. Eine Frau war erstaunt, dass ich nur 1.58 m klein bin. Sie fand, dass ich grösser aussehe. Meine spontane Reaktion:

Das ist wegen meinem grossen Maul

Ein anderer Gesprächsteilnehmer konterte und meinte, es sei schon eher wegen meiner grossen Aura. Natürlich fühlte ich mich geschmeichelt. Gleichzeitig hätte ich gerne erklärt, dass Auras ganz einfach vergrössert werden können, nicht wie die Körpergrösse. Die wird höchstens noch kleiner. Aber die Zeit war knapp und wir hatten noch wichtiges zu besprechen. Also beschreibe ich mein Aura-Erlebnis jetzt im Blog.

Eigentlich sollte ich von Erlebnissen in der Mehrzahl berichten, denn ich hatte die Erfahrung schon mehrere Male. Aber ich konzentriere mich nun auf das letzte Mal, vor ein paar Wochen, irgendwann im Februar dieses Jahres. Ich war eingeladen, ein englisches Seminar der MAS, Medialen Akademie zu übersetzen. Ein berühmtes schottisches Medium, Bill Thomson, brachte während zwei Tagen die Trance den Teilnehmern näher.  Über Trance und so schreibe ich gern ein Andermal, was mich jedoch faszinierte, obwohl ich es schon konnte, war die Aura-Übung. Und jetzt müsst ihr genau aufpassen.

Mit gebogenem Kleiderbügel

Bill hatte zwei Metalldrähte mitgebracht, die wie ein „L“ gebogen waren. Ich habe den gleichen Versuch auch schon mit Kleiderbügeln gesehen. Eine Person, ich nenne sie Aura-Person, setzt sich hin und geht in ihrer Konzentration tief in sich hinein. Die andere Person, ich nenne sie Drahtperson, steht ihr gegenüber. Dabei hält sie in jeder Hand einen der Drähte am kurzen Teil. Der lange Teil zeigt auf die meditierende Aura-Person. Die Drähte sind ganz still.

Die Drahtperson nähert sich langsam der Aura-Person. Sie wird feststellen – auch alle Zuschauer können das sehen – dass die Drähte ungefähr fünf Zentimeter vor der Aura-Person auszuschlagen beginnen. Im Ruhezustand steht unsere Aura etwa so weit von uns ab.

Dann wird das Experiment wiederholt. Die Aura-Person stellt sich in Gedanken vor, wie sie ihre Aura um ein paar Meter ausweitet. Die Drahtperson nähert sich von weitem und die Drähte beginnen ein paar Meter vor der Aura-Person auszuschlagen. Ich mache keine Witze, das funktioniert jedes Mal.

Mit der Aura bis ins Universum

Beim dritten Mal stellt sich die Aura-Person vor, wie ihre Aura bis ins Universum reicht und alles mit einschliesst. Sie öffnet alle Kanäle. Nun bewegen sich die Drähte wie verrückt, egal wie weit weg die Draht-Person steht. Wer es nicht glaubt, soll es selber versuchen. Das ist kein Trick, da geht es um Energie. Und es ist faszinierend. Wenn wir mit Energie Drähte bewegen können, was ist sonst alles möglich?

Und wie stark können wir unser Umfeld bewegen, wenn wir uns öffnen und gute Gedanken aussenden? Ein gut gemeintes Lächeln öffnet auch die Aura und bewegt viel mehr als nur zwei verbogene Kleiderbügel.

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