Die Küche im Bad

Vielleicht sind es die ersten Symptome der Menopause, vielleicht einfach die Konsequenz aus meinen bisherigen Lebenserfahrungen, egal, es ist einfach so. Mein Bedürfnis nach weniger Konsum, weniger Abfall und mehr Natürlich- und Nachhaltigkeit lässt sich nicht mehr aufhalten. Eine One-Way-Street.

Gehen wir ins Bad

Beim Lesen der Zusammensetzung von Kosmetikprodukten wird mir fast schlecht. Was wir da auf unsere Körper schmieren – und was wir den Abfluss runter lassen, grässlich und unnötig. Es geht auch ohne, und erst noch einfach und günstig. In Büchern, Drogerien und auf dem Internet schlau gemacht, zog ein Teil unserer Küche ins Bad. Denn was wir essen, ist meistens auch gut für Haut, Haar und Zähne.

Beginnen wir mit dem kaltgepressten Sonnenblumenöl.

Ölziehen

Vor einiger Zeit bin ich auf diese alte Tradition gestossen und wende das mehrere Male pro Woche an. Ölziehen hilft der Mundhygiene und entgiftet den Körper. Dabei nehme ich einen guten Schluck Sonnenblumenöl in den Mund und ziehe es langsam durch die Zähne. Das wiederhole ich während mehreren Minuten und entsorge es dann im Abfall. Danach putze ich mir die Zähne (schon bald mit der selbst hergestellten Zahnpaste, mehr dazu folgt). Gut gelaunt kann der Tag beginnen.

Kernseife

Die gute alte Kernseife von Held benutzen wir für Hände und Gesicht. Vor allem gegen Teenage-Pickel ist sie unschlagbar. Um der Haut die Säure zurückzugeben, waschen wir sie rasch mit Apfelessig ab und benützen danach das Kokosöl zur Pflege. Auch das ist unschlagbar!

Kokosöl

Die Liste, für was wir Kokosöl brauchen können, ist riesig. Das könnt ihr mittlerweile auf unzähligen Websites nachlesen. Ich beziehe hochqualitatives Kokosöl bei Nardias, auch ihr Konzept gefällt.  Ein Topf steht in der Küche, einer im Bad. Fühlen wir uns etwas kränklich, genügt ein Teelöffel Kokosöl im Tee und schon wieder geht es uns gut. Auch im Smoothie, beim Anbraten, in einer feinen Sauce… Im Bad für die Haut, Gesicht, auch die Haare und auch bei Schnitten, trockenen Händen und Wehwehchen.

Trotz der unschlagbaren Vorteile des Kokosöl, versuchen wir den Gebrauch klein zu halten, denn leider wachsen Kokosnüsse nicht in der Schweiz und der Transport von weither, ist weder ideal, noch günstig.

Ich freue mich auf die kommenden Monate, darauf, langsam die für uns am sinnvollsten und praktischsten Produkte zu finden und natürlich darüber zu berichten. Vielleicht habt ihr Lust auf Nachahmung? Oder weitere Tipps für uns?

Share, wenn du magst...Pin on PinterestEmail this to someoneShare on FacebookTweet about this on TwitterShare on LinkedInShare on Google+

5 Kommentare

  1. Isabelle

    Hallo Nadine,
    Kokosöl ist grossartig, ich benutze es auch in Küche und Bad. Ebenso Apfelessig, beides sind Wundermittel. Mit Kernseife mache ich flüssige Handseife und auch ein Allzweckreinigungsmittel, gute Tips auf http://www.smarticular.net
    Auch Natron ist ein Supermittel für Kosmetik und zum Putzen!

    • nadinehudson

      Liebe Isabelle, ja, smaticular hat mich auch inspiriert (du auch…). Natron habe ich nun gekauft, um Zahnpasta zu machen… bin gespannt, wie das rauskommt.

  2. Bei Natron für die Zähne bin ich immer etwas skeptisch, vor allem wenn es pur angewandt werden soll habe ich schon häufig von Problemen mit dem Zahnfleisch gelesen.
    Aber ich wasche mir damit die Haare und wasche mein Gesicht damit, was auch wie ein Peeling funktioniert Natürlich für den Körper genauso: einfach Natron in die Hand geben, mit etwas Wasser eine Paste anrühren und die Haut abrubbeln.
    Als Deo gibt es für mich auch nichts besseres: Natron in Wasser auflösen und unter die Achseln reiben oder sprühen. Perfekt und schützt wie ein herkömmliches Deo auch.
    Kaufe mir das im 5kg-Eimer und es reicht Jahre … 🙂

    • nadinehudson

      Hallo Tina

      Oh, vielen Dank für die wertvollen Tipps. Ich werde das Peeling und den Deo gleich mal ausprobieren. Super.

      Lg
      Nadine

  3. Sehr gerne 🙂
    Peeling klappt übrigens genauso mit herkömmlichem Speisesalz.
    Beim Natron-Deo stelle ich eine möglichst gesättigte Lösung her, ich denke das muss man ausprobieren wie viel man benötigt und verträgt.

    Viel Erfolg.
    Liebe Grüße
    Tina

Schreibe einen Kommentar zu Tina Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.